Eine Kooperation von akzente & sustainable

IHK München Berichtspflicht

IHK-Diskussion zur Europäischen Berichtspflicht

Am 15. Juni startete an der Münchner IHK-Akademie eine Roadshow der bayerischen IHKs zum Thema Berichtspflicht.

Insgesamt acht Veranstaltungen im Freistaat sollen Mittelständler auf das vorbereiten, was in Sachen Nachhaltigkeitsberichte auf sie zukommt. Der Start stand unter dem Motto „Mit Transparenz Vertrauen schaffen – Nachhaltigkeitsberichte in der Praxis“. Dr. Manfred Gößl, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, erklärte eingangs, die IHK habe sich wegen des zusätzlichen bürokratischen Aufwands gegen die CSR-Berichtspflicht ausgesprochen. Die EU-Politik habe anders entschieden. Nun müsse man das Beste daraus machen – und Nachhaltigkeitsberichte als Chance nutzen. Yvonne Zwick vom Rat für Nachhaltige Entwicklung stellte den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) als Instrument zur Umsetzung der Berichtspflicht dar. Anschließend diskutierten auf dem Podium unter Moderation von Sabine Braun, Geschäftsführerin der Münchner Nachhaltigkeitsberatung akzente, drei Unternehmensvertreter über Nutzen und Formate der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Norbert Schüle vom Reiseveranstalter Studiosus hat gegenüber seinen Kunden viele Themen abzudecken – von Menschenrechten über Klimaschutz bis zu Biodiversität – und setzt dafür auf den internationalen Standard der Global Reporting Initiative; Sonja Born, Inhaberin der Manufaktur TraditionsWerk, setzt auf den DNK, um der Kommunikation ihres per se nachhaltigen Unternehmens eine gutes und glaubwürdiges Fundament zu geben; und Christine Berghäuser vom Flughafen München, der einen integrierten Bericht vorlegt, betonte den Nutzen der Transparenz für die Akzeptanz im Umfeld.

Die Veranstaltung auf der IHK-Webseite.

 

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